Kleinkläranlagen

Hier entsteht eine Informationsquelle zum Thema Kleinkläranlagen und Abwasserentsorgung in ländlichen Regionen.

KKA-Zuschuss erhalten

Ab Januar 2015 startet die frische Richtmarke der EU. Sie verstärkt die Ansprüche an Immobilieneigner. Zumindest 50% aller Kleinkläranlagen wird auf den neuesten Stand gebracht werden. Gleichwohl bloß wenige Kommunen spendieren Fördergelder. Vor allem für geldlich schwache Haushalte sind solche Aufwendungen enorm.

Etwa eine halbe Million Landeigentümer in der Bundesrepublik sollen ihre Kleinkläranlagen für Tausende von Euro nachrüsten oder existierende Anlagen austauschen, um diese techn. Standards der 2015 geltenden europäischen Maßgaben zu leisten. Und ebenfalls etwaige Bauherren sollen solche neuen Europäische Union-Standards einplanen. Diverse Länder stellen konträr dazu Fördermittel zur Verfügung. Spezialisten empfehlen, mit dieser Renovierung mitnichten zu spät zu starten. Eine große Anzahl berührte Eigenheiminhaber wollen die Aufwendungn für die Ergänzung solange wie erdenklich hinauszögern. Dies wird am Ende hochpreisig kommen. Für den Fall, dass knapp vor Termin alle Grundstückbesitzer auf einmal deren Kleinkläranlagen ersetzen gedenken, wird die Anfrage zwangsläufig den Preis auffällig in die Höhe treiben. Solche Wertprogressionen könnten zum Schluss sogar die derzeit von einigen Bundesländern gewährten Zuschüsse vollständig fressen.

Die künftige Europäische-Union-Vorgabe gibt vor, dass künftige Kleinkläranlagen mit einer biologischen Reinigungsstation verfollständigt werden sollen, um das Dreckwasser so gut wie vollständig von Keimen sowie Stickstoff zu klären. Bereits aus Beton- oder Plastikbehältern bestehende Kleinkläranlagen von Gebäuden könnten i. d. R. für zweitausend bis 4.000 Euro  ausgestattet werden.

An vormaligen steinernen Klärgruben mag dieser Investitionsaufwand bis zu 6tsd. EUR betragen, für den Fall, dass der Klärbecken erneuert werden muss. Gleichwohl bloß manche Gebiete bewilligen Förderungen. Die Höhe ist unterdies wesentlich divers. So entrichten Bayern wie auch Thüringen für jedes Eigenheim 1.500 EUR. Bewohnen min. acht Leute in einem Objekt wären sowas im süddeutschen Freistaat Bayern immerhin schon 2.500 Euro. In Meck-Pomm bekommt man für jedes Wohnhaus bis siebenhundertfünfzig Euro. Sachsen unterstützt eine Erneuerung der alten Kleinkläranlage 1.000 EUR. Für den Kauf einer modernen Kleinkläranlage gibt es eintausendfünfhundert EUR.

Kleinkläranlagen säubern

Kleinkläranlagen säubern das häusliche Dreckwasser gleich vor Ort. Das geklärte Wasser verrieselt unterirdisch oder fliesst in einen Fluss ab. Kleinkläranlagen sind in dünn besiedelten Regionen bisher weit verbreitet. Eine Abwasserleitung zur zentralen Kläranlage ist häufig zu aufwendig. Augenblicklich sind ungefähr eineinhalb Mio. Kleinkläranlagen im ganzen Land in Betrieb. Lediglich ungefähr fünfhunderttausend Kleinkläranlagen sind vermutlich in den kommenden Jahren infolge der Installation neuer Schmutzwasserleitungrohre überholt. Von allen eine Mio. Kleinkläranlagen, die auch in Zukunft im Bestand verbleiben, müsste wenigstens 50% erneuert werden. Im Besonderen in abgelegenen Gebieten bleiben Kleinkläranlagen von daher keine Provisorische Lösung, sondern langanhaltender Teil unserer Dreckwasserentsorgung sein.
 

Wer will sich in der heutigen Zeit schon gern mit Schmutzwasser oder gar mit Fäkalien auseinander setzen. In jener Zeit, in welcher die Körperpflege und das ewige Waschen eine größere Rolle denn je spielen, sind Bakterien keineswegs geliebt aber sie sind in der Abwasserbeseitigung unvermeidlich. In Kleinkläranlagen schuften diese rund um die Uhr und erlösen die Abwässer von unerwünschten Stoffen, sodass die sauberen Abwässer auch in ein Gewässer eingeleitet werden können.

Im ländlichen Raum müssen sich sogar Hauseigner mit dem Umstand Abwasser auseinander setzen, wenn sie in einem Bereich leben, in dem es keine öffentliche Kanalisation gibt. Größtenteils sind dies abgelegene Anwesen, die zig Km von einer Siedlung fern liegen. In unserer Zeit ist die Technologie ziemlich hoch entwickelt und dies ebenfalls im Einsatzfeld der Kleinkläranlagen. Es gibt einige Anlagentypen, welche das Abwasser mithilfe Bakterien dermaßen sauber machen, dass eine beachtliche Reinigungsleistung erzeielt wird. Man differenziert je nach Reinigungsgrad. Mit Hilfe von einer Membrananlage etwa kann eine selbige Klärleistung erzielt werden, dass das saubere Abwasser in einen Fluss zugeleitet werden darf, was den drastischen Vorgaben der Gewässerrichtlinie entspricht.

Der Anschluss von Grundstücken mit Kleinkläranlagen an die öffentliche Abwasserleitung findet auch weiterhin statt, denn bereits lange sind keinesfalls alle Randbereiche angegliedert. Es ist aufwendig eine Abwasserleitung zu konstruieren. Einzelne Anwesen befinden sich allerdings teilweise so weit von größeren Besiedlungen entfernt, dass eine Verbindung nicht realisierbar ist. Eine Aufstellung der Grundstücke, welche von der Verbindung an die publike Abwasserleitung auf Dauer unmöglich sind, kann im Netz betrachtet  werden.
Für die erwähnten Gebäude kann der Eigner noch einige Zeit eine Förderung vom Bundesland absahnen, falls er seine Hauskläranlage sanieren will. Solcher Zuschuss bzw. Förderung beträgt für eine Wohneinheit 770 EUR. Zum Thema Kleinkläranlagen, Konstruktion, Betrieb und Überholung, hat der Minister für Umwelt ein Merkheft veröffentlicht.
 

Abwassergebühren zu hoch

Die Stadt Wipperfürth berechnet besitzern von Kleinkläranlagen eine Gebühr für die Abwasserentsorgung. Die Stadt begründet das damit, das sie ihrerseits eine Gebühr an den Abwasserzweckverband zahlen müsse, berichten verschiedene Medien. Nun soll es eine neue Satzung geben, welche den Besitzern eigener Kläranlagen entgegen kommt.

 

1.000 Kleinkläranlagen im Landkreis Cuxhaven

KVT Klävertec aus Otterndorf meldet, man habe die 1.000 Kleinkläranlage im Landkreis Cuxhaven eingebaut.
Der Landkreis Cuxhaven ist von der Fläche her so groß wie das Saarland. In der ländlichen Region gibt es etliche Gegenden ohne öffentliche Kanalisation. Dort kommen dann Kleinkläranlagen zum Einsatz.

 

Bayrischer Staatsminister zur kommunalen Energiepolitik

Staatsminister Brunner war kürzlich offen für Bürgerthemen. Als er im Ministerium besucht wurde gab er sich Bürgernah und kompetent zu Themen wie bauen im Außenbereich, Kleinkläranlage für Privatleute und verlorene Häuser in Orten in Bayern.

 

Bastheim genehmigt Neubau von Wohnhaus

Die Gemeinde Bastheim besschloss kürzlich, dass das Rathaus energetisch saniert wird. Auf der selben Sitzung wurde auch beschlossen, dass ein Bürger neben dem Aussiedlerhof seiner Eltern neu bauen darf. Die Begründung unter naderem: Eine Kleinkläranlage sowie die Zubringerstraße sind bereits vorhanden. Somit konnte das Grundstück erschlossen werden.

 

250 Kleinkläranlagen für 600 Bürger

In Albernau in Sachsen gibt es derzeit Zoff. Laut Gesetz müssen Kleinkläranlagen bis 2015 vollbiologisch arbeiten. In Albanau gibt es keine öffentliche Kanalisation. Die 600 Bürger verteilen sich auf 250 Wohnhäuser von denen nun jedes eine eigene Kleinkläranlage betreiben soll oder die vorhandene Anlage vollbiologisch aufrüsten muss. Einige Bürger fordern nun, dass eine kommunale Kläranlage gebaut werden soll oder sich mehrere Hausbesitzer zu jeweils einer Anlage zusammenschliessen sollen. Der Aspekt heißt Umweltschutz.

 

Abwasserentsorgung in Trossin

Der zuständige Abwasserzweckverband hat für die Gemeinde Trossin nicht fristgerecht ein Konzept zur Entsorgung von Abwasser vorgelegt. Behörden, Ämter und Bürger streiten über die beste Lösung, das Abwasser zu entsorgen. ImGespräch sind vollbiologische Kleinkläranlagen, Gemeinschaftsbauten von Pflanzenkläranlagen bis hin zum Neubau einer öffentlichen Kläranlage. Das Landratsamt plädiert weiter für eine dezentrale Variante der Entsorgung.

 

Kleinkläranlage ohne Phosphat?

Die Gemeinde Masserberg steht vor einem großen Bedarf an Kleinkläranlagen. Die Politer wollen die Bürger finanziell unterstützen indem sie bestimmte Anforderungen an die privaten Kläranlagen aussetzen. Beispielsweise wird darüber diskutiert ob die Anlagen ohne die Zersetzung von Phosphat auskommen können dürfen. Dadurch würden erhebliche Mengen Geld gespart, war die Idee.

 

Niederalbertsdorf sucht eine Abwasserlösung

In Niederalbertsdorf wird darüber entschieden, ob das Abwasser künftig zentral in einem Klärwerk greinigt wird oder ob dezentral jeder Immobiienbesitzer eine eigene vollbiologische Kleinkläranlage vorhalten muss. Experten meinen, dass die Pflanzenkläranlage jedem Hausbesitzer nur etwa ein Drittel jener Kosten verursachen, welche beim Neubau einer Kanalisation als Anschlussgebühren entstehen.

 

Abwasserzweckverband kontrolliert Kleinkläranlagen

Immobilienbesitzer kennen es von der Heizung: Der Schornsteinfeger kommt nicht nur zum Fegen, er kontrolliert auch die Wartung der Heizung.

Eine Vergleichbare Aufgabe übernimmt meist der Abwasserzweckverband bei vollbiologischen Kleinkläranlagen. Der Verband besucht den Grunstückseigentümer und prüft, ob dieser seine Kläranlage ordnungsgemäß gewartet hat. Die Gebühren für die Kontrolle einer Kläranlagenwartung liegt meist zwischen 50,- und 150,- Euro. Die eigentliche Wartung der Kleinkläranlage ist in dem Preis noch nicht enthalten.

 

Kleinkläranlage mit Hartz IV bezahlen

Wenn ein Harzt IV Empfänger ein Eigenheim besitzt, dieses unverkäuflich ist und nun durch neue gesetzliche Vorschriften mit einer Kleinkläranlage ausgestattet werden muss, so hat der zuständige Landkreis die Kosten für die Kläranlage zu übernehmen, entschieden verschiedene Gerichte. es handelt sich um Kosten für Unterbringung, die der Landkreis entweder erstatten muss oder als zinsfreies Darkehen gewähren muss.